Kenne dein "Warum"

Kenne dein "Warum"

Kennst du dein „Warum“? Tag ein, Tag aus unterhalte ich mich bedingt durch meinen Job mit Menschen und frage Sie nach ihren Zielen und Wünschen. Und nach wie vor bekomme ich ziemlich oft zu hören, dass man diese gar nicht so genau kennt. Es ist in unserer gesellschaftlichen Mitte angekommen sich alle Möglichkeiten offen halten zu wollen.
Angefangen bei Beziehungen, die man nicht eingehen will, weil ja noch was besseres kommen könnte, bis hin zum Job, den man zwar macht, aber irgendwie auch nicht mit vollem Herzblut, weil ja doch eigentlich was anderes gewollt ist.
Nur was eigentlich gewollt ist, das haben die wenigsten für sich genau definiert. 

Das Dilemma mit den Lebenszielen

Und so kommt es, dass ich mir immer wieder anhöre, wie jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, man noch nicht genau wüsste, wie es denn in zwei Jahren aussehen wird und so weiter und so fort. Aber ich habe an andere Stelle schon über Wünsche und Ziele geschrieben, wer dazu mehr wissen will, der schaue einfach hier:

https://bastiansmotivationswerkstatt.de/how-to-wie-ich-mir-selbst-klare-ziele-setze/

Heute will ich mich mehr mit der Problematik befassen, warum denn so wenige genau wissen, wo sie hin möchten. Und damit sind wir schon beim großen „Warum“.
Warum machst du diesen Job? Warum wohnst du in dieser Wohnung? Warum führst du diese Beziehung? Warum hast du diese Freunde? Warum gehst du jedes Wochenende feiern?
Für manche Fragen habt ihr bestimmt eine Antwort, für andere bestimmt auch nicht. Und das ist per heute auch gar nicht schlimm. 

Dein eigenes „Warum“ kennen

Wer heute schon zu allen Fragen die perfekte Antwort hat, der wird sich kaum auf meinen Blog verirren. Für alle anderen, die bis hier hin weitergelesen haben, die wollen die Antworten auf die Fragen finden. Meiner Meinung nach steht davor noch eine ganz entscheidende Sache. Nämlich zu wissen, was der persönliche Zweck der Existenz ist. Entnommen habe ich dies aus dem Buch „The Big Five for Life“ von John Strelecky.

Das Buch kann für jeden die Grundlage bilden um zu entdecken, was man wirklich will im Leben. Anschaulich und verständlich beschreibt John Strelecky einen Pfad, der einen schlussendlich zu dem eigenen großen „Warum“ führen kann.

Nach dem eigenen „Warum“ leben

Das Buch verkauft sich nach wie vor blendend und dennoch führt dies nicht dazu, dass auf einmal alle Menschen, die es gelesen haben, in vollkommener Zufriedenheit leben. Denn nur zu erkennen, was man im Leben wirklich will heißt noch lange nicht, dass man dies auch verwirklicht.
Wenn jemand als Wildhüter in Afrika die Tiere vor dem Aussterben und vor Wilderen schützen will, der zieht noch lange nicht los und siedelt nach Afrika über.
Und genauso verhält es sich auch mit kleineren Zielen und Wünschen. Nur weil man diese kennt, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch umsetzt. Die Wahrscheinlichkeit aufgrund dieser Erkenntnisse jedoch ein „Warum“ im derzeitigen Tun zu entdecken steigert sich exponentiell.

Veränderungen durch das Erkennen des eigenen „Warum“

 

Kenne dein "Warum"

Selbstverständlich kann sich durch das Bewusstwerden des eigenen „Warum“ auch vieles verändern. Ergibt zum Beispiel die Frage nach dem „Warum dieser Job“ keine zufriedenstellende Antwort, wäre die logische Konsequenz ein Jobwechsel. Rational betrachtet wäre die Antwort bei jedem Job natürlich erst einmal, dass das Gehalt aus dem Job die Miete, die Rechnungen und das Essen bezahlt. Das tut allerdings jeder andere Job auch. Deshalb sollte bei jedem Job die Antwort nach dem „Warum“ auch ergeben, dass er zum eigenen Zweck der Existenz passt. Besteht dieser weiterhin daraus Tiere zu schützen und vorm Aussterben zu bewahren, muss es nicht gleich der besagte Job in Afrika sein, aber einen Zoo, eine Tierarztpraxis oder ein Tierheim hat eigentlich jeder in der Nähe. 

Leichter gesagt, als getan

Ich höre in meinem Kopf bereits die kritischen Gegenstimmen, dass theoretisch ja alles schön und gut sei, praktisch es hingegen oft alles andere als einfach ist. Natürlich mag es nicht unbedingt gleich einen Job als Tierpfleger, Tierarzthelfer oder ähnliches geben, ich behaupte auch nicht, dass es einfach wäre nach dem eigenen Zweck der Existenz zu leben. Ich bin nichtsdestotrotz der Meinung, dass es immer einen Weg gibt, wo auch ein starker Wille ist. Ist unser Wunsch so stark, dass er sich in unserem Unterbewusstsein festgesetzt hat, werden sich fast von alleine Möglichkeiten ergeben. Es liegt dann nur noch an uns diese zu ergreifen. Zum Beispiel kann man in fast jedem Tierheim ehrenamtlich mit den Hunden Gassi gehen und ähnliches. Und hat man erst einmal den ersten Schritt auf dem Weg zum eigenen „Warum“ gemacht, sind alle weiteren Schritte schon viel leichter.

Das eigene „Warum“ visualisieren

John Strelecky beschreibt in seinem Buch eine Übung, die ich mehr als hilfreich empfinde. Ich füge euch hier eine pdf-Datei ein, die dabei hilft euren Zweck der Existenz (das große übergeordnete „Warum“) zu erkunden und niederzuschreiben. 

Zweck der Existenz

Ich persönlich habe selbst mein eigenes “Warum” als Beispiel beigefügt. Für manche mag es sogar hilfreich sein sich das eigene “Warum” täglich vor Augen zu führen. Dazu könnt ihr die Datei natürlich auch ausdrucken und zu Hause aufhängen, sodass ihr sie immer sichtbar habt. Bei uns zu Hause hängt zum Beispiel ein Plan für unsere finanziellen Ziele, so wie eine To-Do-Liste für mich, bevor ich morgens aus dem Haus gehe. Visualisierung hilft mir selbst hier persönlich sehr weiter, denn so kann auch mein Unterbewusstsein dabei mithelfen, diese Ziele zu erreichen.

Wie ihr selbst das aber handhabt, liegt ganz bei euch. Eines will ich zu guter Letzt noch sagen:
Kennt euer “Warum” und ihr werdet sehen, dass sich vieles von alleine fügen wird. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich auch, dass ihr euer Leben einmal auf links drehen werdet. Hauptsache ist lediglich, dass ihr was tut. Aber dazu habe ich an andere Stelle hier auch schon mehr geschrieben. Klickt euch gerne mal durch und bis die Tage 😉

Kenne dein “Warum”

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