Moin zusammen =)

Ich bin mir nie ganz sicher, wer meine Worte hier denn nun wirklich liest, oder wie viele Menschen sich überhaupt hierher „verirren“, aber wie schon an andere Stelle gesagt, geht es mir gar nicht darum ein riesengroßes Publikum zu haben.
Nein, ich freue mich schon über den einen einzigen, der durch meine Worte etwas für sich positives mitnehmen konnte. Deshalb gehört für mich beim Schreiben dieser Beiträge das heutige Thema auch immer in den Mittelpunkt: „einfach machen!“

Ich schreibe eigentlich immer drauf los, ohne konkretes Script, ohne konkreten Leitfaden oder ähnliches, ich lasse mich einfach treiben und schreibe, wohin mich meine Gedanken grade tragen. Hoffentlich verwirre ich damit nicht und ihr lest hier gerne weiter 😉

„Einfach machen“ ist leicht gesagt

Im Grunde klingt es ja auch recht simpel, dieses „einfach machen“. Aber warum tun sich dennoch so unglaublich viele so unglaublich schwer damit etwas zu beginnen?
„Aller Anfang ist schwer“ heißt es oft. Oder: „ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“. In vielen Fällen ist auch die pure Angst vor der übermächtig erscheinenden Aufgabe, die uns gar nicht erst beginnen lässt. Wir geben auf, bevor wir überhaupt gestartet sind. Kennt bestimmt jeder von euch, wir haben etwas nie in die Tat umgesetzt, weil dies oder weil das… Ausreden finden wir immer um etwas nicht zu tun.

Wie nun also diesem Dilemma entkommen? Wie sich selbst überwinden? Wie mache ich einfach?
Ich kann hier aus eigener Erfahrung berichten: Einfach anfangen. Egal, was ihr euch vornehmt, wünscht, erreichen wollt oder fertig kriegen möchtet, fangt an, macht den ersten Schritt, werdet tätig, kommt einfach ins „TUN“.
Sobald ihr erst einmal angefangen habt, geht euch alles leichter von der Hand, versprochen. Egal, ob bei alltäglichen Dingen wie dem Hausputz, dem Einkauf, der noch offenen to-do-Liste oder beruflichen, wie der Kundenakquise, der Projektarbeit, der Herstellung von Waren, was auch immer es sein mag, sobald ihr einmal angefangen seid, geht alles auf einmal wie von selbst.
Erstaunlicherweise verhält es sich so auch bei den vermeintlich „großen“ Dingen, wie dem Hausbau, der Modernisierung, der Reiseplanung, der Studienarbeit, der Familienplanung, ja selbst Fragen wie „wo siehst du dich selbst in 10 Jahren“ jagen einem keine Angst mehr ein, wenn man erst einmal angefangen ist.

Wie und vor allem wo fange ich denn am besten an?

Habe ich jetzt auch schon gesagt, wie man denn am besten anfängt? Ich glaube nicht und viele werden diesen Einwand auch zu Recht äußern. Denn einfach anzufangen ist ja schön und gut, aber wo fange ich denn an? Womit starte ich? Wie gehe ich diesen Monstrum von Aufgabe an, das immer noch größer zu werden scheint, je länger ich es nicht anfasse? Ist euch das auch mal aufgefallen? Je länger ich etwas vor mir herschiebe, desto größer und unüberwindlicher scheint es zu werden? Die Hemmschwelle, Versagensangst, wie auch immer man es nennen mag, wird gewaltig. Wie dem nun also zuvorkommen?

Indem ihr einfach irgendwo anfangt! Völlig egal wo, es bedarf keines Plans, keiner Reihenfolge oder keines idealen Zeitpunkts – der kommt ohnehin nie – um etwas anzufangen.

  • Ihr wollt aufräumen? Schnappt euch einfach das erst beste, das weggeräumt oder weggeschmissen werden soll und erledigt es. Schon geht Schritt zwei und drei von alleine und ehe ihr euch verseht seid ihr schon mittendrin.
  • Ihr wollt renovieren? Prügelt mit dem Vorschlaghammer auf die Wand ein, die weg soll, reißt die nächste Tapete von der Wand, völlig egal, auch hier werdet ihr schneller mittendrin sein, wenn ihr einfach irgendwas geschnappt habt und angefangen seid.
  • Euer Traum von einer Weltreise scheint nie in Erfüllung zu gehen? Bucht einen Flug in eines eurer Wunschreiseziele, kaum ist das erledigt, sucht ihr schon nach Hotels, Mietwagen, Routen, Verpflegung und ehe ihr euch verseht, habt ihr schon den Urlaub eingereicht und seid quasi schon unterwegs. Auch hier gilt: Fangt einfach irgendwo an.
  • Euch graut es davor Kunden anzurufen? Sucht euch einen aus, von dem ihr vielleicht wisst, dass das Gespräch nur angenehm werden kann und ruft an. Kaum habt ihr diesen Anruf erledigt, seid ihr schon beim zweiten mittendrin.
  • Ihr traut euch einfach nicht jemanden anzusprechen, der euch gefällt? Fangt bei anderen an. Fragt auf der Straße einfach mal nach dem Weg, tut so, als wärt ihr neu in der Stadt und bittet um eine Empfehlung für ein gutes Restaurant, oder geht in ein Geschäft und bittet um eine Beratung, ihr könntet euch selbst nie entscheiden. Schon erscheint es nicht mehr unmöglich nach einem Date zu fragen. 

Die Angst vorm Machen

Hinter all den Dingen, die wir nicht tun, steckt wie schon weiter oben gesagt meiner Meinung nach oft Angst, Angst vor Versagen, Angst vor Fehlern, Angst vor Zurückweisung und so weiter. Je länger ich mir etwas vorstelle, etwas ausmale, etwas gedanklich durchgehe, desto größer wird meist die Angst. Je mehr Zeit ich in die Theorie investiere, desto mehr negative Dinge fallen mir ein, warum und wieso das nicht geht, das nicht klappt oder das nicht gut ist. Hört auf damit! Hört sofort auf damit!
So, wie ihr euch selbst einschränkt, indem ihr nur an die negativen Möglichkeiten denkt, so sehr könnt euch auch selbst positiv beeinflussen. „Deshalb wird es ein Erfolg“, „das kann nur gut werden“, „davon habe ich schon lange geträumt“, „dafür lohnt es sich alles zu geben“ und ähnliches kann euch dabei helfen ins Handeln zu kommen. Je positiver ihr etwas aufladen könnt, umso weniger könnt ihr es erwarten endlich anzufangen.
Deshalb freuen wir uns so auf den Urlaub, auf das nächste Gehalt, auf das neue Auto oder das neue Smartphone. Wir laden diese Dinge schon vorher mit positiven Gedanken auf, indem wir uns ausmalen, wie toll es doch werden kann. Und sollte doch mal etwas schief gehen… entschuldigen kann ich mich hinterher immer noch 😛

Das Wort zum Sonntag

Wie lässt sich das nun kurz und prägnant zusammenfassen…
Fangt einfach irgendwo an und kommt ins Tun. Seid ihr erst einmal angefangen, entwickelt sich die Dynamik von alleine. Schiebt eure Wünsche, Pläne, Aufgaben, was auch immer es sein mag, nicht vor euch her, sondern packt sie bei den Hörnern und beginnt!
Und wenn ihr es tut, teilt gerne eure Erfahrungen mit mir, lasst mich wissen, was ihr in die Tat umgesetzt hat, ich würde mich freuen =)

Bis dahin

Euer Basti

How to: Wie geht „einfach machen“ denn nun?

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